DONNERSTAG 30. JUNI 2016, 19.00 UHR

 

STADTIDENTITÄT DURCH FREIRÄUME
Inputreferate und Podiumsdiskussion mit Gästen
Forum Architektur, Zürcherstrasse 43, 8400 Winterthur

Freiräume sind die Lebensadern einer Stadt, das zusammenhaltende Gewebe. Sie begleiten uns in unserem Tagesablauf als Arbeits- und Schulweg, Sportstrecke und Einkaufsmeile, Erholungs- und Aufenthaltsort. Über den Kontakt mit Mitmenschen, die spürbare Erfahrung der Jahreszeiten, durch das in Bezug Setzen von Gebäuden und Orten, über Bewegung und Raumerfahrung, über Inspiration oder Entspannung leisten Freiräume einen wichtigen Beitrag zu Identität und Lebensqualität. Ein gut entwickeltes Freiraumsystem vernetzt ganz unterschiedliche Massstabs- und Nutzerebenen: Stadt, Quartier und Parzelle. Die Ansprüche sind vielfältig, die Platzverhältnisse und finanziellen
Mittel in der Regel beschränkt: Funktionale Randbedingungen stehen sozialen Bedürfnissen gegenüber. Nachdem das entstehende Stadtzentrum in Neuhegi auf einem Quartierspaziergang im April erkundet und die Rolle der Grossprojekten im Mai diskutiert worden sind, versuchen wir auf dem Podium die Freiräume zu analysieren und zu verstehen.


BEGRÜSSUNG
Christoph von Ah, Forum Architektur Winterthur
INPUTREFERATE
Christoph Haerle, Bildhauer und Architekt BSA
André Schmid, Landschaftsarchitekt SIA BSLA
Matthias Krebs, Landschaftsarchitekt BSLA

PODIUMSDISKUSSION MIT GÄSTEN
Beat Kunz, Leiter Stadtgrün Winterthur
Fritz Zollinger, Stadtentwicklung Winterthur
MODERATION
Monika Schenk, Forum Architektur Winterthur

Im Anschluss an die Veranstaltung sind Sie zum Apéro eingeladen. Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen!

 
 

JAHRESPROGRAMM 2016 - STADTIDENTITÄTEN

Das Schwerpunktthema des Forums lautet für das Vereinsjahr 2015/16: «Stadtidentitäten». Es schliesst sich beinahe selbstverständlich an das Thema des letzten Jahres «Winterthur — Wie weiter?», an. Nicht zuletzt durch eine veränderte Stadtstruktur — immer noch der Wandel von einer Industrie zu einer Wohn- und Dienstleistungsstadt — und durch eine sich verändernde finanzielle Lage, scheint Winterthur vermehrt auf der Suche nach seiner eigenen Identität zu sein. Besonders in Bezug zur Architektur und Planung untersuchen wir, wohin die Stadtentwicklung von Winterthur gehen könnte. Es gibt eine Stadt mit vielen Eigenschaften — Gartenstadt, Kulturstadt — wie wird sich Winterthur in den nächsten Jahren definieren? Ist Winterthur schon eine grosse Stadt? Wie identifiziert sich die Stadt mir ihrer wachsenden Urbanität, wie reagiert sie auf wachsende Mobilität und zunehmende Pendler? Worin zeigen sich die Stärken von Winterthur, wie kann man diese architektonisch akzentuieren? Wie sollte die Stadt mit ihren architektonischen Werten, sprich Stadtikonen umgehen? Diesen Fragen will das Forum mit unterschiedlichen Anlässen zum Thema nachgehen.