DONNERSTAG 8. JUNI 2017, 19.00 UHR

LEARNING FROM
Referate und Podiumsdiskussion
Moderiert von Karin Salm, Kulturjournalistin BR

Wie gehen andere Städte mit dem Thema Arbeit um? Was hat Winterthur heute zu bieten, und was kann Winterthur in Zukunft bieten? Mit den Erkenntnissen aus den ersten Veranstaltungen gehen wir diesen Fragen nach. Berichte aus anderen Städten sollen helfen, Einblick in Erfahrungen zu erhalten, um Potenziale in Winterthur zu erkennen und zu stärken.

BEGRÜSSUNG
Beat Hofmann, Forum Architektur Winterthur

REFERATE
Wladimir Gorko, Projektleiter Raumplanung Stadt Baden
Florence Schmoll, Leiterin Stadtplanung Stadt Biel
Florian Kessler, Leiter Stadtplanung Stadt St. Gallen

PODIUM
Felix Landolt, Baukommission, Präsident Grosser Gemeinderat Winterthur
Mark Würth, Leiter Stadtentwicklung Stadt Winterthur
Prof. Dr. Stefan Kurath, Leiter Institut Urban Landscape ZHAW
Thomas Anwander, Präsident Handelskammer und Arbeitgebervereinigung Winterthur

ERSTE REIHE
Oliver Strässle und Elke Eichmann, Amt für Städtebau Stadt Winterthur
Beat Meier, Mitinitiant «Schaffe und wohne z’Winterthur»
Michael Domeisen, Geschäftsführer und Bereichsleiter Wirtschaftsförderung, Standortförderung Region Winterthur

MODERATION
Karin Salm, Kulturjournalistin BR

 

JAHRESPROGRAMM 2017 - WINTERTHUR: ARBEITSSTADT

Im Vereinsjahr 2016/17 befasst sich das Forum mit dem Schwerpunktthema «Arbeitsstadt». Dieses führt die Frage nach der Zukunft von Winterthur, die das Forum in den vergangenen Jahren mit den Themen «Stadtidentität», «wie weiter?» und «Masterplan!» aufgeworfen hat, bei nahe nahtlos weiter. Winterthur scheint sich auf einem längeren Weg der Suche nach seiner neuen Identität zu befinden. Eine Strategie ist noch nicht erkennbar. Die Industrieareale Sulzer Stadtmitte und Sulzer Oberwinterthur werden seit längerer Zeit umgebaut. Nun stehen weitere Areale wie «Rieter» in Töss, «Volg» in Veltheim, «Kälin» in Oberwinterthur, «Bühler» in Sennhof, aber auch der gesamte Gleisraum der Bahnlinie vor Transformationsschritten. Dabei entwickeln sich Wohnnutzungen renditebedingt fast von alleine. Doch wann kippt das Gleichgewicht?
Soll in Winterthurs durchgrünter Stadt haupt sächlich gewohnt und in Zürich gearbeitet werden? Wie kann ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den ver schiedenen Nutzungen Arbeit, Wohnen, Kultur und Freizeit erreicht werden? Welchen Mehrwert bringen nutzungsdurchmischte Areale und Stadtteile? Wie positioniert sich Winterthur im Metropolitanraum Zürich? Mit dem Anspruch, an einer selbstbewussten Stadt weiterzubauen, will das Forum diesen Fragen mit unterschied lichen Anlässen zum Thema nachgehen.