Das Forum Architektur Winterthur

Seit 20 Jahren – damals gegründet, um an die ‹Werkstadtgespräche› des SIA zur städtebaulichen Entwicklung auf dem Sulzerareal Stadtmitte anzuschliessen – setzt das Forum Architektur Winterthur (FAW) Zeichen für Innovation, Voraussicht und Qualität in Städtebau und Architektur. Mit regelmässigen Anlässen, Vorträgen, Ausstellungen und Begehungen thematisiert das Forum diese Fragen im Grossraum Winterthur und regt den öffentlichen Diskurs an. Erkenntnisse daraus führten oft zu Entscheidungen, welche die Entwicklung Winterthurs in den letzten 20 Jahren massgeblich prägten.

  • Öffentlicher Ort für Diskurs & Debatte
  • Meinungsneutral
  • Kritische und unabhängige Diskussionsplattform
  • Institution für die Gross-Region Winterthur
  • Jährlich 6 bis 8 Anlässe mit durchschnittlich 50 bis 100 Besucherinnen und Besuchern
  • Regelmässige Medienpräsenz
  • Themenspezifische Kooperationen mit Dritten (z.B. Gewerbemuseum, ZHAW etc.)
  • 250 Mitglieder, 40 Gönner, 25 Sponsoren

Ein breit abgestütztes Netzwerk

Wir wissen es: Bauen ist eine öffentliche Sache. Überzeugt davon, dass deshalb das Reden über Architektur und Stadtentwicklung öffentlich stattfinden muss, haben Leute aus dem Kreis des SIA im Juni 1996 ein Forum gegründet, welches Öffentlichkeit, Kontinuität und Selbständigkeit garantiert.

Das Gespräch anregen und ermöglichen

Das Forum Architektur versteht sich als öffentlicher Ort, wo das Gespräch über die Stadt und über das Bauen geführt wird. Streng nach dem Credo der Meinungsneutralität stehen im Forum Architektur Diskurs und Debatte im Vordergrund.

Hohe Qualtät einfach vermittelt

Im Forum Architektur werden aktuelle wie auch grundsätzliche Fragen des Bauens und der Stadtplanung aufgegriffen, die vitale Wechselbeziehung zwischen Architektur und Lebensqualität in den Bereichen Wohnen, Freizeit, Arbeit und Stadtleben untersucht sowie die öffentliche Fachdiskussion unter Architektinnen und Architekten öffentlich gepflegt. In einer Veranstaltungsreihe wird jedes Jahr ein städtebauliches oder ein architektonisches Thema zur Diskussion gestellt. In Form von Fachgesprächen, Präsentationen und Ausstellungen werden die Themen auf für Laien qualifiziert aufgearbeitet. Veranstaltungen zu aktuellen Themen vervollständigen das Programm. Alle Anlässe zielen auf ein breites Publikum, weit über Insider-Kreise hinaus.

Zeichen für die Entwicklung gesetzt

In den 20 Jahren seit der Gründung im Jahre 1996 hat sich das Forum als kritische und unabhängige Diskussionsplattform etabliert. Themen rund um die städtebauliche Entwicklung von Winterthur werden nicht nur durch das Forum selbst thematisiert, sondern auch seitens der Stadt oder durch Dritte im Forum zur Diskussion gestellt. Ausgehend von der erfolgreichen Lancierung der Debatte über die Entwicklung Winterthurs am Beispiel des Sulzerareals wurden verschiedene Brennpunkte der Stadtentwicklung und der Architektur unter die Lupe genommen. Mit dem Mehrjahresprogramm ‹Quartiere im Wandel› (2009-2011) und der zum Abschluss erschienenen Sonderbeilage des Landboten (Auflage 100‘000) hat das Forum Architektur die breite Bevölkerung der Gross-Region Winterthur erreicht. In den letzten Jahren hat das Forum neben lokalen Themen (Freiraumgestaltung, Gestaltungsplan Werk1) auch immer wieder den Blick über seine Stadtgrenzen hinaus geöffnet, so zum Beispiel mit der Diskussion von Fallbeispielen aus der Glatttal-Stadt oder aus Lausanne.